Las Aventuras Del Bar?n De M?nchhausen Bürger Gottfried August

Muñequitos Rusos Название книги: Las Aventuras Del Bar?n De M?nchhausen Bürger Gottfried August
Страниц: 125
Год: 2009
Жанр: Современная литература

Выберите формат:




Выберите формат скачивания:

fb2

304 кб Добавлено: 25-дек-2017 в 12:12
epub

385 кб Добавлено: 25-дек-2017 в 12:12
pdf

3,7 Мб Добавлено: 25-дек-2017 в 12:12
rtf

575 кб Добавлено: 25-дек-2017 в 12:12
txt

761 кб Добавлено: 25-дек-2017 в 12:12
Скачать книгу



О книге «Las Aventuras Del Bar?n De M?nchhausen Bürger Gottfried August»

595–600, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?

Title=ADB: Bürger,_Gottfried_August&oldid=2486086 (Version vom 14. Februar 2018, Uhr UTC) Bürger, Gottfried August B., wird gewöhnlich den Dichtern des sogenannten Göttinger Hainbundes zugezählt, weil er mit ihnen durch seinen Wohnort zufällig viel in Berührung kam und daher auch seine ersten größeren Dichtungen durch den von Boie herausgegebenen Göttinger Musenalmanach in die Oeffentlichkeit brachte. Sein Vater starb 1764 als Pfarrer in Westorf; seine Mutter war eine ungebildete Frau, zu der er niemals in einem Verhältniß des Gemüthes oder Geistes stand. Bauer, Hofbesitzers zu Aschersleben, eines alten ehrenhaften Bauern, von dem er seit dem Tode seines Vaters abhängig war und der ihm im gerechten Zorn alle Mittel entzog, brachte ihn allmählich zur Besinnung.

In seinem innersten Wesen aber ist er durchaus ein Kind der Sturm- und Drangperiode, in der leidenschaftlichen Ungezügeltheit seines Lebens sowol, wie in den Vorzügen und Mängeln seines Dichtens. zu Molmerswende in der Nähe von Halberstadt als der Sohn des Predigers Joh. Nach seinem ersten Unterricht in der Stadtschule zu Aschersleben und auf dem halle’schen Pädagogium hatte er im Frühling 1764 die Universität Halle bezogen; dort war er, da er zu dem ihm aufgedrungenen Studium der Theologie keine Neigung hatte, hauptsächlich mit dem berüchtigten Professor Klotz in Berührung gekommen, der zwar seine geniale Dichternatur weckte, ihn leider aber auch zu der anstößigsten Sittenverwilderung führte, der er sich auch nicht entriß, als er nach einem kurzen Aufenthalt in Aschersleben zu Ostern 1768 nach Göttingen gegangen war, um die Theologie mit der Jurisprudenz zu vertauschen. Er trieb fortan ernsthaft seine juristischen Studien und es gelang ihm, in Christian Heinrich Boie, der seit dem Herbst 1769 als Hofmeister in Göttingen lebte, einen Freund zu gewinnen, der ihm nicht nur für die Leitung seines dichterischen Talentes äußerst förderlich war, sondern ihm auch durch sein wirksames Fürwort bei dem zur Unterstützung junger Dichter allzeit bereitwilligen Vater Gleim über die dringendste Noth hinweghalf. hatte Gleim’s Bewunderung, die ihm bis an seinen Tod geblieben ist, zumal durch seine schon in Aschersleben entworfene „Nachtfeier der Venus“, eine Nachbildung des , und namentlich durch die Idylle „Das Dörfchen“ gewonnen; auch Ramler zollte ihm alsbald laute Anerkennung.


Er selbst bot den Angriffen seiner Gegner nur zu schlimme Blößen, denn er war von unüberwindlicher Säumigkeit und Unordnung, wie im Briefschreiben so in allen Geschäften. Carmer bemühte sich daher bei dem Staatsminister v. – Blieb der unglückliche immer mehr verdüsterte Dichter auf solche Art an dem Felsen, auf den er sich verbannt fühlte, angeschmiedet, so gelang es ihm eben so wenig, aus seinen Geldnöthen herauszukommen, obwol ihm 1775 nach dem Tod seiner Mutter einiges Vermögen zugefallen war.

Zunehmende Kränklichkeit und Hypochondrie steigerte seinen Abscheu vor den amtlichen Pflichten; bald gab es Beschwerden wider ihn, Mahnungen und Vorladungen von allen Seiten. Er stürzte sich noch dazu selbst in unabsehbare neue Verwicklungen, indem er, als 1777 sein Schwiegervater Leonhart plötzlich starb, sich zum Curator der Masse machen ließ, um die überlebende Familie aus ihrer Bedrängniß zu retten.


Перейти к следующей книге

Комментарии

Оставить отзыв